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Wandern und Trekking in der Region Toskana

Die Toskana ist die ideale Region für Spaziergänge, Wanderungen und Trekking.

Wandern und Trekking in der Toskana

Morphologie der Toskana

Die Toskana gehört zu den Regionen, die mit ihren weichen Hügeln ideal für Spaziergänge und Wanderungen ist, aber in den Bergen auch fantastische Trekking-Touren erlaubt. Gehen wir davon aus, dass die Toskana eine Oberfläche von fast 24.000 qkm hat und 70 % davon Hügel sind, 20 % Berge und 10 % Ebene. Die Vielfalt der Landschaften, wo vorwiegend die Hügel berühmt sind für die Zypressenreihen, Weinberge und Olivenhaine, aber auch Getreide- und Sonnenblumenfelder, mittelalterliche Dörfer und etruskische Höhlen, machen die Kulisse eines Wanderers besonders reich. Diese Hügel können im Süden bei Pitigliano, in der Provinz Grosseto zu einem beeindruckenden Tuffplateau werden, wo die Häuser teilweise direkt in die Felsen gebaut wurden, oder bei Larderello (in der Provinz Pisa), einem der größten geothermischen Felder der Welt, auf einmal qualmend werden, da der Dampf überall aus der Erde kommt. Auch die Berge der Toskana sind unterschiedlich, da die Appeninkette vom Norden, von Ligurien erst einmal parallel zur Küste verläuft, wo sie Apuanische Alpen genannt wird. Dieser schöne Name kommt von der Form und Farbe, da die Bergspitzen das ganze Jahr über weiß bleiben. Hier befindet sich eines der größten Marmorfelder der Welt und die kleine Stadt zu Füssen der Berge gibt den Namen: Carrara. Dieses Gebiet ist fantastisch zum trekken und klettern, da die Berge allerdings fast 2000 m Höhe erreichen, muß man schon ein bißchen trainiert sein. Die Bergkette macht dann einen Schlenker landeinwärts und verläuft hinter Lucca und Pistoia mit dem schönen Wander/Trekkinggebieten durch die Garfagnana, Svizzera Pesciatina, Monti Pistoiesi, zum Mugello hinter Florenz, um dann Richtung Süden weiterzugehen bis zum Monte Amiata. Hier gibt es die wunderschönen Kastanien- und Buchenwälder. Diese Berge sind im Sommer Paradies der Naturfreunde und im Winter der Skifahrer. Es bleiben uns die 10 % Ebene, welche vorwiegend Sumpfgebiete entlang der Küste sind, teilweise heute der Massaciuccoli-See bei Lucca und die Lagune von Orbetello südlich von Grosseto, sowie auch das Arno-Tal landeinwärts. Auch hier kann man fantastische Spaziergänge unternehmen und eine besonders reiche Fauna und Flora entdecken, berühmt sind vor Allem die schönen Schirmpinienwälder.  

Ein sehr bekannter Wanderweg durch die Toskana ist die "Via Francigena", der mittelalterliche Weg durch Europa, der vor Allem die Pilger nach Rom zum Grab des Heiligen Petrus führte, deshalb oft als "Römerweg" bekannt ist, aber auch durch Frankreich - daher "Frankenweg" - für die Italiener "Via Francigena" und nach Spanien - Santiago de Compostela, zum Grab des Heiligen Jakop und dann "Jakopsweg" genannt wird. Diese Wegbeschreibung, wie man auf schnellste und sicherste Art und Weise in die nächste Ortschaft kam, wurde natürlich auch von den Händlern benutzt und führte somit auch nach Flandern und England. Dieser Weg führt also mit ca.380 Kilometern durch die ganze Toskana, vom Norden über den Cisa-Paß durch Pontremoli, Aulla, Avenza, Pietrasanta, Lucca, Altopascio, San Miniato, Gambassi, San Gimignano, Monteriggioni, Siena, Ponte d´Arbia, San Quirico, Radicofani, Acquapendente, insgesamt durch 38 Gemeinden, Richtung Süden, bzw. Rom. Auch heute noch ist dieser Weg sehr beliebt, gut ausgestattet mit über 1000 Übernachtungsmöglichkeiten "für jeden Geldbeutel" und gut ausgeschildert. Die Ortschaften sind immer in einer Distanz, die man an einem Tag gut zurücklegen kann, da es damals ja für die Pilger nur zu Fuß durchführbar war.

Die Toskana ist außerdem reich an vielen Naturschutzgebieten, in denen man die verschiedensten Vegetationen, je nach Meeresnähe und nach Höhe finden kann. Diese Gebiete decken ca. 10 % der gesamten Oberfläche dieser Region. 3 sind die Nationalparks: Casentino, Toskanisches-Emilianisches Appenin, Toskanischer Archipel. 3 sind die von der Region verwalteten Naturparks: Apuanische Alpen, Migliarino-San Rossore-Massaciuccoli und Maremma und dann kommen dazu weitere 2 Provinz-verwaltete Parks: Monti Livornesi und Montioni, 36 vom Staat und 37 von der Region verwaltete kleine Natur-Reserven und letztendlich noch 52 lokal-geschützte Gebiete.

Hier eine kleine Liste der größten und wichtigsten Naturschutzgebiete:

Casentino:   

Der Nationalpark Foreste Casentinesi, Monte Falterona und Campigna wurde 1993 gegründet und entwickelt sich mit einer Oberfläche von 370 qkm über den Gebirgskamm zwischen Emilia-Romagna mit den Provinzen Cesena-Forlì und der Toskana mit den Provinzen Florenz und Arezzo. Das Gebiet umfasst viele Berge des Apennins und zahlreiche Täler, deren Flüsse sowohl zur Adria als auch zum Tyrrhenischen Meer fließen. Geboten werden weitläufige Edelkastanienwälder, Buchen, Tannen, Eschen, Ahorn, Linden, Ulmen, sowie auch Eiben und Stechpalmen. 845 verschiedene Sorten Pilze wurden gefunden, 44 Typen Orchideen sind vertreten und 37 verschiedene Farnsorten. Auch die Fauna ist besonders reich an Hirschen, Rehen und Wildschweinen, aber auch Wölfe, Füchse, Hasen, Marder, Uhus und Steinadler. Überall sind viele Wanderwege gut ausgeschildert. Im Süden des Naturschutzgebietes, in der Provinz Arezzo kann man das, dem Heiligen Fanziskus von Assisi gewidmete Kloster "Santuario della Verna" bei Chiusi della Verna besuchen und auch die Einsiedelei Camaldoli, welche 1027 geweiht wurde.

Parco Nazionale dell'Arcipelago Toscano

Trekking auf Elba Toskana

Seit 1996 ist der ganze toskanische Archipel, bzw. Meer und Land zum größten Marine-Naturschutzgebiet Europas geworden. Insgesamt sind es fast 75 qkm! Davon sind ca. 57.000 Hektar Meer und ca. 17.000 Hektar Land. 7 sind die größeren Inseln, die mehr oder weniger bewohnten und dazu gehört viele Kleinere. 

Von Norden aus anfangend, vor Livorno liegen die Inseln Gorgona und Capraia, dann weiter südlich vor Piombino die größte Insel des Archipels Elba. Weiter südlich Pianosa und Montecristo und vor dem Monte Argentario die Inseln Giglio und Giannutri. Weitere kleinere unbewohnte Inseln sind: Palmaiola, Cerboli, Scoglio d´Affrica, la Peraiola, Isole Gemini, Scapa und Scola und noch weitere, welche manchmal auch "nur" größere Felsen im Meer sind. Jedes Jahr, im Frühling und im Herbst, wird das Thema Walking und Wandern im "Toskana Wanderfestival“ veröffentlicht. 

Auf allen 7 größeren Inseln kann man wandern gehen, aber nicht alle sind leicht zugängig. Für Gorgona muß man bei geführten Ausflügen teilnehmen, da die Insel auch heute noch Gefängnis-Insel ist. Für Capraia kann man täglich von Livorno aus mit der Fähre übersetzen, während nach Elba die Überfahrt kürzer, öfter und bequemer von Piombino aus ist Auf dieser Insel 224 qkm gibt es viele verschiedene Wanderwege und besonders empfehlenswert, ist der Aufstieg auf den 1019 m hohen Monte Capanne. Nach Pianosa geht es immer Sommer täglich von Marina di Campo (Elba), oder auch an einigen Tagen von Livorno und Piombino aus. Montecristo ist die schwierigste Insel zu besuchen, weil hier die Naturschutz-Stufe besonders hoch ist. Giglio erreicht man mit mehreren Fähren pro Tag von Porto Santo Stefano (südlich von Grosseto) aus, sowie auch die Insel Giannutri, allerdings nur einmal pro Tag mit einem Motorboot. Falls Sie noch weitere Auskünfte möchten, klikken Sie hier, oder schreiben Sie an uns.

Parco dell´Appennino Tosco-Emiliano

Naturpark Appenino-Tosco-Emiliano Toskana Naturpark Appennino Toskana
Dieses staatlich verwaltete Naturschutzgebiet wurde am 21. Mai 2001 eingerichtet und hat eine Oberfläche von 22 qkm, welche sich in der Appeninkette über die Provinzen Lucca, Massa Carrara, Parma und Reggio Emilia entwickelt und auch die nördlichen Gebiete der Toskana Garfagnana und Lunigiana beingreift. Reich an Buch-, Tannen- und anderen Nadelbaumwäldern, ist es eine Traumlandschaft zum wandern, aber auch um gleichzeitig die fantastischen hier hergestellten Produkte zu probieren! Leckerer Schafskäse in der Toskana und der berühmte Parmesan-Käse auf der emilianischen Seite und dazu gehören die "Testaroli" aus Aulla, sowie Polenta!.

Parco delle Alpi Apuane:  Puanische Alpen Wandern Toskana

Wandelen en hiken in de provincies Lucca en Massa Carrara in Toscane

Der "Parco Naturale Regionale delle Alpi Apuane" wurde 1985 gegründet und entwickelt sich im Norden der Toskana, ab wenigen Kilometern von der Küste entfernt landeinwärts. Der Verwaltungssitz ist in Stazzema, es gibt aber auch Büros in Castelnuovo Garfagnana, Massa und Serrravezza. Dieses Naturschutzgebiet umgreift ein 20.000 Hektar, bzw. 200qkm goßes Gebiet, von der Garfagnana (Provinz Lucca), über Massa Carrara, bis zur Versilia.
Von Hügeln, über Berge, bis zu den beeinduckenden Marmorbrüchen kann die Vegetation und das Landschaftsbild sich extrem ändern. Seit 2012 gehört dieser Naturpark zu den Unesco geschützten Naturwelterben. In diesem Gebiet gibt es auch mehrere interessante Höhlen zu erkunden. Die berühmteste und beeindruckendste ist die Grotta del Vento, welche von den Geologen die "Enzyklopedie der Mineralien" genannt wird, wegen den extrem vielen verschiedenen Gesteinen, die man hier sehen kann. Der Besuch der Grotten kann verschiedene Schwierigkeitsgrade und Dauern haben. Sehr interessant ist auch das "Antro di Corchia", eine Höhle, die von den Speologen auf einer Länge von 75 km schon erkundet wurde, davon sind für die Touristen allerdings nur 2 km besuchbar. Kleiner, aber einen Besuch wert ist auch die "Buca di Equi Terme". 

Falls Sie mehr über diesen Naturpark erfahren möchten, klikken Sie hier. Mehrere Webcams zeigen Ihnen das aktuelle Wetter und falls Sie eine geführte Tour machen möchten, finden Sie hier eine Liste der genehmigten Naturführer und Höhlenforscher.

Parco Naturale di Migliarino, San Rossore e Massaciuccoli  Wandelen en hiken in Lucca en Pisa, Toscane Wildschweine im Naturschutzgebiet San Rossore Pisa Toskana

Dieses 23 qkm große Naturschutzgebiet entwickelt sich an der Küste, in den Provinzen Pisa und Lucca. Der Naturpark wurde 1979 gegründet und umfasst den Massaciuccoli-See, die königliche Sommerresidenz San Rossore, die 3 Flußmündungen des Arno, Serchio und Fiume Morto, die Wälder von Migliarino, die Macchia Lucchese und Tombolo, sowie auch im Meer die "Secche della Meloria". Ein Großteil des Gebietes sind Pappel-, Pinien-, Eichen- und Eschenwälder, aber dazu gehört auch See- und Sumpfgebiet und am Meer die Dünen mit einer besonderen, seltenen Flora wie: Sonnentau, Königsfarn und rosafarbener Ibiskus. 
Auch die Fauna ist besonders interessant mit vielen Vögeln, so haben wir hier eine LIPU-Oase, den Parco del Chiarone, mit Stockenten, Reihern, Stelzvögeln, Möwen, Enten und Kormoranen. Anwesend, aber schwieriger zu entdecken sind Mäusebussarde, Bienenfresser, oder Wasserhühner. Im Pinienwald trifft man öfters auf grüne und rote Spechte. Unter den Säugetieren findet man Rehe, Hirsche, Wildschweine, Wildhasen und Füchse. Einige Gebiete dieses Naturparks kann man auf einige Faust, auf bequemen Spazierwegen erkunden, andere nur mit einem Führer. Organisiert werden auch Fahrrad und Reitausflüge, so wie auch Kutschenfahrten.

Falls Sie mehr über diesen Naturpark erfahren möchten, klikken Sie hier.

Parco Naturale della Maremma  

Parco della Maremma Toskana wilde Pferde in der Maremma Toskana  
Dieser war der erste Naturpark der Toskana, der schon 1975 gegründet wurde und besonders schöne Küstenabschnitte, sowie auch die mit Macchia-Mediterranea bedeckten Hügel des Uccellina-Parks (ein Naturpark im großen Naturpark), der mit seinen Dünen bis ans Meer reicht und hochinterressante Sumpfgebiete an der Ombrone-Mündung umfasst. Das gesamte Gebiet ist ca. 10 qkm groß von Principina am Meer, bis Talamone und landeinwärts die großen Weidengebiete, wo die halbwilden Pferde rumlaufen, die besonderen Maremma-Rinder mit ihren langen Hörnern auf den Wiesen stehen und sich die Butteri, bzw. Marremma-Cow-Boys darum kümmern. Mehrere sind auch archeologischen Zeugnisse aus etruskischer und römischer Zeit, aber auch mittelalterliche Aussichts- und Wehrtürme gegen die Piratenangriffe. 

Küste der Maremma Toskana Maremma-Rinder Toskana

Parco dei Monti Livornesi  

Toscane te voet, te paard of per mountainbike

Dieser Naturpark wurde erst 1999 gegründet und entwickelt sich ab dem südlichen Teil der Stadt Livorno, an der Küste und auch um einige Kilometer landeinwärts, mit insgesamt 1.300 Hektar Oberfläche. Ein Großteil des Gebietes ist mit der typischen Macchia Mediterranea bedeckt. Mehrere Wanderwege erlauben schöne Spaziergänge.

Hier finden Sie einige (leider nur auf italienisch) beschrieben Wanderwege.

Parco interprovinciale di Montioni    Macchia Mediterranea Hügel Naturschutzgebiet Montioni Toskana
Dieses Naturschutzgebiet wird 1998 nur 10 km von der Küste in den Provinzen Livorno, Grosseto gegründet und umfasst eine Oberfläche von 6,5 qkm. Die Gemeinden und gleichzeitig einen-Besuch-werten Ortschaften sind Campiglia Marittima, Follonica, Massa Marittima, Piombino und Suvereto, welche sich aucf den nicht höher als 300m Hügeln befinden. Ein perfektes Wandergebiet, um Natur und Geschichte zu verbinden, aber auch die ehmaligen Thermen und die mittelalterliche Burg von Montioni zu besuchen. Auch ein Allaun- und ein Quarzitsteinbruch befinden sich in diesem kleinen Naturschutzgebiet. Etruskergräber im Parco Montioni Toskana

 

Parchi della Val di Cornia 

Wandelroutes langs de Toscaanse kust en door het heuvellandschap

Im südlichen Teil der Provinz Livorno, in die Provinz Grosseto übergehend, entwickelt sich ein Gebiet mit 4 Naturparks, dazu ein archeologischer und ein archeo-minerarischer Park. Von Norden aus anfangend, haben wir den "Parco Forestale di Poggio Neri", den "Parco Naturale Costiero di Rimigliano", den "Parco Costiero della Sterpaia", den "Parco Archeologico di Baratti e Populonia", den "Parco Minerario di San Silvestro" und landeinwärts den "Parco Naturale di Montioni". 

Möchten Sie mehr über dieses Gebiet erfahren, dann brauchen Sie einfach nur hier zu klikken.

Falls Sie jetzt noch weitere Hilfe brauchen sollten, um in dieser Region die passende Ferienwohnung mit Gemeinschafts-Pool, das alleinstehende Ferienhaus mit privatem Pool, oder einen schönen Agriturismo zu finden, dann schreiben Sie uns bitte.

 

 

 

       

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