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Wandern und Trekking in der Toskana

Die Toskana: ideal für Spaziergänge und Wanderungen.

Wandern und Trekking in der Toskana

Die Toskana gehört zu den Regionen, die mit ihren weichen Hügeln ideal für Spaziergänge und Wanderungen ist, in den Bergen aber auch fantastische Trekking-Touren erlaubt. Die Viehlfalt der Landschaften, bzw. von der Ebene, über die weltweitbekannten Hügel, mit Pinien- und Kastanienwälder, Zypressenreihen, Weinbergen und Olivenhainen, mittelalterlichen Dörfer und etruskischen Höhlen, bilden die Kulisse eines Wanderers.

Jedes Jahr, im Frühling und im Herbst, wird das Thema Walking und Wandern im "Toskana Wanderfestival“ veröffentlicht. Nicht vergessen darf man allerdings nicht, dass vor allem der Norden der Toskana mit den Apuanischen Alpen fast 2000 m Höhe erreicht, aber auch in der Lunigiana, Garfagnana und im Süden der Toskana beim Monte Amiata, kann man Trekking, Free-Climbing, oder Kletter-Touren bestens organisieren.

Die Toskana ist außerdem reich an vielen Naturschutzgebieten, in denen man die verschiedensten Vegetationen, je nach Meeresnähe und nach Höhe finden kann. Hier eine kleine Liste der größten und wichtigsten:


Parco delle Alpi Apuane:

Wandelen en hiken in de provincies Lucca en Massa Carrara in Toscane

Der "Parco Naturale Regionale delle Alpi Apuane" wurde 1985 gegründet und entwickelt sich im Norden der Toskana, von wenigen Kilometern von der Küste entfernt landeinwärts. Der Verwaltungssitz ist in Stazzema, es gibt aber auch Büros in Castelnuovo Garfagnana, Massa und Serrravezza. Dieses Naturschutzgebiet umgreift ein 20.000 Hektar, bzw. 200qkm goßes Gebiet, von der Garfagnana (Provinz Lucca), über Massa Carrara, bis zur Versilia.

Von Hügeln, über Berge, bis zu den beeinduckenden Marmorbrüchen kann die Vegetation und das Landschaftsbild sich extrem ändern. Seit 2012 gehört diesr Naturpark zu den Unesco geschützten Naturwelterben. In diesem Gebiet gibt es auch mehrere interessante Höhlen zu erkunden. Die berühmteste und beeindruckendste ist die Grotta del Vento, welche von den Geologen die "Enzyklopedie der Minealien" genannt wird, wegen den extrem vielen verschiedenen Mineralien, die man hier sehen kann. Der Besuch der Grotten kann verschiedene Schwierigkeitsgrade und Dauern haben. Sehr interessant ist auch "Antro di Corchia", eine Höhle, die von den Speologen auf einer Länge von 75 km schon erkundet wurde, davon sind für die Touristen allerdings nur 2 km besuchbar. Kleiner, aber einen Besuch wert ist auch die "Buca di Equi Terme". 

Falls Sie mehr über diesen Naturpark erfahren möchten, klikken Sie hier. Mehrere Webcams zeigen Ihnen das aktuelle Wetter und falls Sie eine geführte Tour machen möchten, finden Sie hier eine Liste der genehmigten Naturführer und Höhlenforscher.

 

Parco Naturale di Migliarino, San Rossore e Massaciuccoli  

Wandelen en hiken in Lucca en Pisa, Toscane

Dieses 23.000 Hektar, bzw. 23 qkm große Naturschutzgebiet entwikelt sich an der Küste in den Provinzen Pisa und Lucca. Der Naturpark wurde 1979 gegründet und umfasst den Massaciuccoli-See, die königliche Sommerresidenz San Rossore, die 3 Flußmündungen des Arno, Serchio und Fiume Morto, die Wälder von Migliarino, Macchia Lucchese und Tombolo, sowie auch im Meer die "Secche della Meloria". Ein Großteil des Gebietes sind Pappel-, Pinien-, Eichen- und Eschenwälder, aber dazu gehört auch See- und Sumpfgebiet und am Meer die Dünen mit einer besonderen, seltenen Flora wie: Sonnentau, Königsfarn und rosafarbener Ibiskus. 

Auch die Fauna ist besonders interessant mit vielen Vögeln, so haben wir hier eine LIPU-Oase, den Parco del Chiarone, mit Stockenten, Reihern, Stelzvögeln, Möwen, Enten und Kormoranen. Anwesend, aber schwieriger zu entdecken sind Mäusebussarde, Bienenfresser, oder Wasserhühner. Im Wald trifft man öfters auf grüne und rote Spechte.Unter den Säugetieren findet man Rehe, Hirsche, Wildschweine, Wildhasen und Füchse. Einige Gebiete dieses Naturparks kann man auf einige Faust, auf bequemen Spazierwegen erkunden. Für andere Gebiekann man nur mit einem Führer erkunden. Organisiert werden auch Fahrrad und Reitausflüge, so wie auch Kutschenfahrten.

Falls Sie mehr über diesen Naturpark erfahren möchten, klikken Sie hier.

 

Parco dei Monti Livornesi  

Toscane te voet, te paard of per mountainbike

Dieser Naturpark wurde erst 1999 gegründet und entwickelt sich im südlichen von der Stadt Livorno, an der Küste und auch um einige Kilometer landeinwärts, mit insgesamt 1.300 Hektar Oberfläche. Ein Großteil des Gebietes ist mit der typischen Macchia Mediterranea bedeckt. Mehrere Wanderwege erlauben schöne Spaziergänge.

Hier finden Sie einige (leider nur auf italienisch) beschrieben Wanderwege.

 

Parchi della Val di Cornia 

Wandelroutes langs de Toscaanse kust en door het heuvellandschap

Im südlichen Teil der Provinz Livorno, in die Provinz Grosseto übergehend, entwickelt sich ein Gebiet mit 4 Naturparks, dazu ein archeologischer und ein archeo-minerarischer Park. Von Norden aus anfangend, haben wir den "Parco Forestale di Poggio Neri", den "Parco Naturale Costiero di Rimigliano", den "Parco Costiero della Sterpaia", den "Parco Archeologico di Baratti e Populonia", den "Parco Minerario di San Silvestro" und landeinwärts den "Parco Naturale di Montioni". 

Möchten Sie mehr über dieses Gebiet erfahren, dann brauchen Sie einfach nur hier zu klikken.

 

Parco della Maremma

Wandelen en hiken in de provincies Livorno en Grosseto in Toscane

1975 wird im Süden der Toskana, in der Provinz Grosseto ein fast 10.000 Hektar goßes Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt. Dieser Naturpark umfasst alle typischen Landschaftsformationen der Maremma, so zum Beispiel bei Alberese bewirtschaftete Weiden und ausgedehnte Pinienwälder, im Mündungsgebiet des Flusses Ombrone Sümpfe, flache Binnenseen mit kleinen Dünen und auf den felsigen Hängen des über 400 m aufragenden Gebirgszugs Monti dell’Uccellina mediterrane Macchia-Vegetation und Steineichenwälder. Die Landschaft ist durch markierte Wanderwege erschlossen, die zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten führen. Bei Marina di Alberese erstrecken sich die Weiden für das Maremma-Pferd (cavallo maremmano) sowie das Maremmana-Rind, eine spezielle, nur in der Maremma vorkommende Rinderart mit großen Hörnern ausfällt. 

Neben vielen Singvogel-Arten gibt es in den Feld- und Waldgebieten zu allen Jahreszeiten Greifvögel wie etwa Mäusebussard und Turmfalke und nachtaktive Vögel wie Schleiereule und Uhu. Der Wanderfalke findet ideale Nistplätze an den Felswänden des Gebirgszuges. Vor allem die Feuchtgebiete sind artenreich, hier sind Stockenten, Blässhühner, Graureiher und Silberreiher ganzjährig vertreten. Auch stark gefährdete Arten wie die Blauracke (Coracias garrulus), der Häherkuckuck (Clamator glandarius) und andere finden dort geeignete Brutgebiete. Der Park ist das ganze Jahr und an jedem Tag der Woche geöffnet. Ausnahmen bestehen in der heissesten Jahreszeit.

Die Eintrittskarten für den Parkbesuch sind an den Kassen der Besuchszentren erhältlich. Mit dem eigenen Pkw dürfen nur die Besucherzentren von Alberese und Talamone sowie ein kostenpflichtiger Parkplatz am Strand angefahren werden. Achtung: es hat nur ein bestimmtes Kontingent von Wagen Platz; der Zugang wird durch eine Barriere geregelt. Vom Besucherzentrum in Alberese fahren regelmäßig Busse für Wanderer in den Naturpark. Am besten wird der Park außerhalb des Sommers besucht, da es sehr heiß werden. Für längere Wanderungen muss auf alle Fälle genügend Wasser zum Trinken mitgenommen werden, denn es gibt weder Quellen noch Brunnen unterwegs. Vor dem Parkbesuch ist es empfehlenswert, sich bei den Besucherzentren im Detail zu informieren. In Alberese gibt es auch mehrere Möglichkeiten, Fahrräder auszuleihen.

Mehr über diesen Park finden sie hier.

 

Parco Nazionale dell'Arcipelago Toscano

Seit 1996 ist der ganze toskanische Archipel, bzw. Meer und Land zum größten Marine-Naturschutzgebiet Europas geworden. Insegasamt sind es fast 75.qkm! Davon sind ca. 57.000 Hektar Meer und ca. 17.000 Hektar Land, bzw. die Inseln. 7 sind die größeren, mehr oder weniger bewohnten Inseln. 

Von Norden aus anfangend vor Livorno liegen die Inseln Gorgona und Capraia, dann weiter südlich vor Piombino die größte Insel des Archipels Elba. Weiter südlich Pianosa und Montecristo und vor dem Monte Argentario die Inseln Giglio und Giannutri. Weitere kleinere unbewohnte Inseln sind: Palmaiola, Cerboli, Scoglio d´Affrica, la Peraiola, Isole Gemini, Scapa und Scola und viele weitere, welche manchmal auch "nur" größere Felsen im Meer sind.

Auf allen 7 größeren Inseln kann man wandern gehen, aber nicht alle sind leicht zugängig. Für Gorgona muß man bei geführten Ausflügen teilnehmen, da die Insel auch heute noch Gefängnis-Insel ist. Für Capraia kann man täglich von Livorno aus mit der Fähre übersetzen, während nach Elba die Überfahrt kürzer, öfter und bequemer von Piombino aus ist Auf dieser Insel 224 qkm gibt es viele verschiedene Wanderwege und besonders empfehlenswert, ist der Aufstieg auf den 1019 m hohen Monte Capanne. Nach Pianosa geht es immer Sommer täglich von Marina di Campo (Elba), oder auch an einigen Tagen von Livorno und Piombino aus. Montecristo ist die schwierigste Insel zu besuchen, weil hier die Naturschutz-Stufe besonders hoch ist. Giglio erreicht man mit mehreren Fähren pro Tag von Porto Santo Stefano (südlich von Grosseto) aus, sowie auch die Insel Giannutri, allerdings nur einmal pro Tag mit einem Motorboot.

Falls Sie noch weitere Auskünfte möchten, klikken Sie hier, oder schreiben Sie an uns.

       

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