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Pisa in der Toskana aber...

Besuchen Sie in der Provinz Pisa auch: Volterra, San Miniato, Calci, Vicopisano, Lajatico, Peccioli, Casciana Terme, San Giuliano Terme, Casale und Pontedera

Pisa ist nicht nur ein Schiefer Turm !

Pisa befindet sich im Westen der Toskana, ca. 12 km entfernt von der thyrrenischen Küste und ist Provinz-Hauptstadt. Während die Stadt Pisa sich im Flachland befindet, besteht der Großteil der Provinz aus Hügellandschaft.

Die Provinz Pisa hat ca.420.000 Einwohnern, davon leben ca.100.000 in der Stadt Pisa und hat eine Oberfläche von ca. 2444kqm. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Provinz befinden sich in der Stadt Pisa, aber auch viele der weiteren 37 Gemeinden sind einen Besuch wert: Volterra, San Miniato, Calci, Vicopisano, Lajatico, Peccioli, Casciana Terme, San Giuliano Terme, Casale und Pontedera.

ein bißchen Geschichte

Pisa wurde als ein Etruskischer Hafen im mittleren 6. Jahrhunderts v. Chr. gegründet. Erste menschliche Niederlassungen können auf das 9. Jahrhundert v. Chr. datiert werden.
Die Etrusker nannten die Stadt "Pisae" und kurbelten die Wirtschaft der Stadt durch Kunst und Schiffproduktionen an. Die Stadt war strategisch gesehen optimal gelegen, da sie sich am Arno und gleichzeitig so nah am Meer befindet. Nach den ersten Kämpfen gegen die Ligurer schloss sich Pisa mit Rom zusammen und beteiligte sich an dem Krieg gegen Karthago. Am Ende wurde die Stadt zu einer römischen Kolonie. Um das 6. Jahrhundert n.Chr. wurde Pisa den Longobarden unterworfen.

das Mittelalter und die Seefahrerrepublik
 
Pisas Territorium wuchs aufgrund seiner Macht und breitete sich aus auch über die Ufer des Arno. Im 7. und 8. Jahrhundert wurde "Chinzica" auf der linken Uferseite und "Forisportam" außerhalb der römischen Stadtmauern errichtet. Im Jahre 1155 vereinte der Bau eines Grenzwalls alle drei Gebiete zu einer einzigen größeren Stadt und Pisa wurde zum wichtigsten Flusshafen der ganzen Halbinsel. Der Hafen zog Händler aus dem ganzen Mittelmeerraum an und während des 11. und 12. Jahrhunderts wurde Pisa zu einer Seefahrerrepublik. 

Ab diesem Zeitpunkt wurde Pisa zu einem erfolgreichen Eroberer und verhinderte die islamische Ausbreitung, erreichte die sizilianische Küste, Nordafrika und Sardinien. Der erste Erzbischof von Pisa, Daiberto, hatte das Kommando über Pisas Flotte während des Ersten Kreuzzuges und wurde Patriarch von Jerusalem. Dank der Stärke der Flotte gründete Pisa Kolonien im Nahen Osten und pflegte wirtschaftliche Beziehungen mit dem Byzantinischen EMPIRE und der islamischen Welt. Pisa gründete außerdem Kolonien im Norden Afrikas und in verschiedenen byzantinischen Zentren, wie zum Beispiel Konstantinopel. Es gab dort ganze Gebiete mit Industrie, Häusern und religiösen Gebäuden.

In dieser Zeit gewann Pisa 
seinen kulturellen und künstlerischen orientalischen Einfluss. Im 12. Jahrhundert war Pisa militärisch und wirtschaftlich die wichtigste Stadt und überholte sogar Venedig.Ab der Mitte des 12. Jahrhunderts expandierte Pisa sich ins Inland der Toskana: im Süden in Richtung Piombino und Richtung Osten zum Valdarno. Die wirtschaftliche Macht der Republik säte Feindseligkeit in den rivalisierenden Städten wie Genua, Venedig und Amalfi.In dieser Zeit fanden wichtige politische Veränderungen statt. Die Klasse der Händler von Pisa, die extrem einflussreich waren, setzten die Abschaffung politischer Sanktionen durch und erreichten die Einführung eines neuen Postens: "Il capitano del Popolo" (der Kapitän des Volkes). Diese Epoche der Republik war sehr wichtig, was die kulturellen und wissenschaftlichen Entdeckungen betrifft. Nicola Pisano und seine Schüler Giovanni Pisano und Arnolfo di Cambio sind die Meister der Pisanischen Kunst. Leonardo Fibonacci ist berühmt für seine Mathematik und die Einführung des indisch-arabischen Zahlensystems. Außerdem spielte die berühmte Schule für Rechtswissenschaften eine wichtige Rolle.

das 14. Jahrhundert und der Fall Pisas

1284 in der Nähe des Meloria-Felsen vor Livorno begann das Ende der Seerepublik, als Genua die pisaner Flotte verheerend schlägt. 1324 verlor Pisa Sardinien, das von nun an von der Krone Aragon beherrscht wurde und das komplette 13. Jahrhundert war geprägt von schrecklichen Unterdrückungen durch Lucca und Florenz. 1406 wurde Pisa von den Florentinern, angeführt von Gino Capponi, aufgrund des korrupten Capitano del Popolo Giovanni Gambacorta, erobert.Nach der Eroberung durch Florenz erlebte Pisa eine Periode starken Rückschritts und politischer Instabilität. Die Ex-Republik versuchte, in verschiedenen Kriegen gegen Florenz zu rebellieren, aber 1509 eroberte Florenz endgültig Pisa, nachdem sie das gesamte Proviant und die Versorgung blockiert hatten. Die strenge Kontrolle von Florenz verursachte einen Rückgang der Bevölkerung sowie die wirtschaftliche und kulturelle Verarmung. 

die Renaissance und die Medici-Familie

Die Renaissance in Pisa begann im 16. Jahrhundert, dank Cosimo I de Medici, der in der Stadt lange Aufenthalte verbrachte. Der Herzog sorgte für Feldbewässerungssysteme sowie wirtschaftliche und rechtliche Erleichterungen, um die Bevölkerung der Stadt wieder steigen zu lassen. 

von der Lorraine-Familie bis heute
Während des Großherzogtums der Toskana baute Peter Leopold die Universität weiter aus. Während der Invasion von Napoleon (1809-1814) wurde nach Napoleons Willen die berühmte Scuola Normale gegründet, welche heute die Elite-Universität von Pisa ist. Neue Bahnschienen wurden während der Herrschaft der Loraine gelegt, um die Kommunikation und die toskanische Wirtschaft zu erleichtern.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Pisa am 31. August 1943 von der amerikanischen Luftwaffe angegriffen und viele Gebäude wurden zerstört. Andere Bombenangriffe verursachten den Verlust einzigartiger Kunstwerke.  

Unterwegs in der Provinz Pisa

Wer Urlaub in der Provinz Pisa macht, ist gut dran, da es eine sehr reiche Gegend ist, wo man bestens Kultur, Natur und Sport verbinden kann. Viele sind die besuchenswerten Ortschaften, reich an Geschichte, welche meistens schon im 8.Jh.v.Chr. beginnt, viele interessante Museen, mittelalterliche Gassen und zahlreiche Veranstaltungen, die oft einen historischen Hintergrund haben.

Im Bereich der Natur darf der Parco Naturale Migliarino-San Rossore-Massaciuccoli mit dem Puccini-See nicht vergessen werden, dazu kommen noch viele weitere kleinere Naturparks. Zum Wandern, Radfahren, Reiten und vieles Weiteres ist dieses Gebiet besonders geeignet. Auch was Wellness betrifft, hat diese Gegend einiges zu bieten und vergessen darf man natürlich nicht die gute Küche! Viele Restaurants bieten lokale Gerichte, welche vorwiegend mit Zutaten der direkten Umgebung zubereitet werden.    

 

Natur
Die Provinz Pisa besteht aus vorwiegend wunderschöner Hügellandschaft, die vor Allem rund um Volterra besonders weich in der Form der Hügel, aber auch fantastisch in den Farben wird. Noch weiter südlich, rund um Larderello, dem größten geothermischen Feld der Welt, findet man auch heute noch teilweise eine Art Mondlandschaft, wo der Dampf direkt aus der Erde rausgespritzt wird. Dagegen rund um Pisa musste das ehmahlige Sumpfgebiet in mehreren Jahrhunderten trockengelegt werden und einige Lagunenüberreste sind auch heute noch im Naturpark San Rossore und im Massaciuccoli-Gebiet zu finden. Der Lago Massaciuccoli, im Volksmund auch Lago-Puccini genannt ist einer dieser Überreste und bietet viele schöne Wandermöglichkeiten. Im San Rossore Park befindet sich eine der größten und wichtigsten Pferderennbahnen Italiens und reiten kann man nicht nur hier, sondern fast überall in der Provinz.

Wandern

Die Hügel der Provinz Pisa sind besonders beliebt für Trekking/ Wandern/ Radfahren. Diese Form des Turismus ermöglicht es den Besuchern, weniger bekannte Orte und Denkmäler in der Umgebung zu erkunden. Wer einen schönen Weg sucht, kann den Club Alpino Italiano di Pisa  kontaktieren, der verschiedene Trekkingkarten zur Verfügung hat.

Mehr Wege? Fragen Sie uns!

Radfahren

In der Provinz Pisa kann jederman bestens Radfahren und Spaß daran haben! Im Flachland rund um Pisa gibt es viele Fahrradwege, welche auch bestens mit Kindern zu beweltigen sind, während es in den Hügeln ein bißchen anstrengender wird, bis zu Wegen, die von Pisa in 50 km Länge hoch auf den Monte Serra mit einem Höhenunterschied von fast 1000m führen, oder auch die fast 80 km Hügel von Pisa nach Volterra mit sagenhaft schönen Panoramas.

Schauen Sie hier nach Fahrradwegen, oder Mountainbikewegen.

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Golfspielen

In der Nähe von Pisa befindet sich der Golfplatz "Cosmopolitan Golf Country Club", direkt an der Küste in Tirrenia. Auf 6.291 Meter Länge stehen 18 Löcher zur Verfügung, par 72, auf einem Gebiet, das vollkommend sich der Natur anpasst. So sind zum Beispiel einige Gebiete sandig, wo Sand, Wind und Wasser das Gelände sehr interessant machen. Andere Teile gehen weiter landeinwärts auf insgesamt 70 Hektar mit großer Vielfalt un d besonders schönen Aussichten.

Wellness

Die Provinz Pisa hat sogar 3 Thermalquellen mit Wellness-Einrichtungen. Gleich in der Nähe von Pisa San Giuliano Terme , wo 1743 der Großherzog der Toskana Francesco Stefano Lorena entschloss seinen Urlaub teilweise zu verbringen. Nur wenige Kilometer weiter östlich Uliveto Terme, wo man nicht nur Trinkkuren genießen kann, sondern welches Wasser auch in Flaschen abgefüllt wird.Etwas weiter südlich Casciana Terme , wo das Quellwasser heilende Eigenschaften hat und Acqua Mathelda genannt wird. Es sprudelt bei einer konstanten, natürlichen Temperatur von 35,7° C aus der Quelle und gehört zur Familie der Bikarbonat-Sulfat-Kalk-Wässer, wobei der natürliche Gehalt an Mineralsalzen es besonders wirksam macht und seit jeher es zur Behandlung von Arthrose, Rheumaleiden und Ischias genutzt wird.    

Kulinarisch

Die Provinz Pisa bietet mehrere Spezialitäten, wie zum Beispiel Bordatino alla Pisana, eine Suppe die mit weißen Bohnen, Schwarzkohl und Schweineschwarten gekocht wird, oder um eine Zuppa Pisana zu werden, wird noch trockenens Brot und mehr Gemüse dazugefügt. Weiter geht es mit Pallette, wo im Topf der Grieß schichtenweise abwechselnd mit Rindfleischsoße, Pilzsoße und Kaninchen-Innereine gefüllt wird. Der Nationalheld Giuseppe Garibaldi während seines Aufenthaltes in Pisa lernt die Francesina alla Pisana zu schätzen, wo man das Brühefleisch des Vortages mit gedünsteten roten Zwiebeln aufkocht und nicht vergessen darf man den Mucco Pisano, eine besondere Rindsorte, welche aus der Kreuzung 3 Rindersorten entstanden ist. Auch Tintenfisch mit Mangold gehört zu den typischen Gerichten, oder Innereien mit Tomatensoße... letztendlich die Torta co´ Bischeri, ein Butterkekskuchen mit Schokolade, Reis, Rosinen und Pinienkerne...Guten Appetit!

Kultur

Pisa

Sehenswürdigkeiten   

Piazza dei Miracoli

Der Name des Platzes kann übersetzt werden mit Platz der Wunder. Dieser Name kommt vom italienischen Dichter Gabriele d´Annunzio der beim Anblick der Gebäude so überweltigt war, dass er meinte es sei ein Wunder, was die Menschen vor fast 1000 Jahren fähig gewesen sind zu errichten. Auf dem religiösen Hauptplatz von Pisa stehen mehrere Gebäude, welche alle mit dem Lebensablauf der Pisaner zu tun hatten. In der Mitte die Kathedrale, davor die Taufkirche und um die Dreifaltigkeit zu erreichen noch der Glockenturm dazu. Später werden auf der einen Seite des Platzes noch das Krankenhaus und auf der anderen Seite der Friedhof dazugebaut.

die Kathedrale                   

Buscheto begann mit dem Bau des Doms im Jahre 1063 auf dem Schwemmboden vor der alten Stadtmauer. Finanziert wurde das Bauwerk mit den im gleichen Jahr von den Sarazenen vor Palermo eroberten Schätzen. Durch den weichen Untergrund sank auch der Dom im Osten leicht ein. Die kreuzförmige Grundfläche des Doms war zu diesem Zeitpunkt in Italien neu. Über der Vierung der fünfschiffigen Basilika mit dem dreischiffigen Querhaus erhebt sich eine elliptische Kuppel mit einem oktogonalen Ansatz. Sie wurde erst 1380 durch Lupo di Gante und Puccio di Gadduccio im gotischen Stil nachträglich hinzugefügt.Die Fassade wurde am Ende des 12. Jahrhunderts von Rainaldo geschaffen und wurde als Pisaner Romanik in der gesamten Toskana zum Vorbild.

Auf dem Giebel der 34,2 m hohen Fassade steht eine Statue der "Madonna mit Kind" von Andrea Pisano. An ihrer Seite stehen Engel, die zusammen mit den beiden Evangelisten auf der ersten Loggia durch Schüler von Giovanni Pisano entstanden. Im linken Bogen der Fassade liegt das Grab von Buscheto,dem Dombaumeister, der in einem antiken römischen Sarkophag bestattet wurde. Auffallend sind die 3 Bronzeportale aus dem 17. Jhr., welche im mittleren die Geschichten der Jungfrau Maria und in den Seitenportalen die des Jesus erzählen. Die einzige alte Tür aus 1185, die den verheerenden Brand 1595 überlebte befindet sich auf der Rückseite der Kirche. Sie wurde von Bonanno Pisano geschaffen und erzählt die Geschichten des Neuen Testament.

Beim großen Brand 1595 wurde im Innenraum des Doms vieles zerstört. Die vergoldete Kassettendecke stammt aus dem 17. Jahrhundert, ein Geschenck der Medici-Familie, wie das große Wappen mit den 6 Kugeln beweist.Dominant ist die Doppelsäulenreihe in der Mitte des Gebäudes, die aus massiven Granitsäulen besteht, mit Kapitellabschlüssen. Darüber befinden sich abwechselnd schwarz weiße byzantinische Arkaden, die stark an eine Moschee erinnern.

Das Meisterwerk der Kirche ist die Kanzel von Giovanni Pisano, entstanden in der Zeit von 1302 bis 1311. In den 9 Bildern der runden Kanzel werden die Bibelgeschichten erzählt. Unter der Kanzel befinden sich mehrere Statuen, wie in der Mitte die drei christlichen Tugenden, dagegen außen der Erzengel Michael, Jesus über den 4 Evangelisten, Mutter Ecclesia ernährt das Alte und das Neue Testament und ein Herkules.

In der Apsiskalotte ein Mosaik, welches 1302 teilweise von Cimabue fertiggestellt wurde und einen thronenden Christus zwischen Maria und Johannes dem Evangelisten darstellt. 
Unter den Altarbildern der Seitenaltäre sind eine „Madonna mit Kind“ von Antonia Sogliani (1492–1544) und Sant' Agnes von Andrea del Sarto. 
Im rechten Querschiff befindet sich das Grabmal des Kaisers Heinrichs VII., welches ein Werk von Tino di Camainos aus dem Jahr 1315 ist. Im Barockstil dagegen der große Altar mit Glassarkofag für den Schutzpatron, den Heiligen Ranieri.

die Taufkirche  

Das Baptisterium in Pisa ist die größte Taufkirche in der christlichen Geschichte. Es ist insgesamt 54 Meter hoch und hat einen Umfang von 107 Meter.
Das freistehende Gebäude wurde 1152 von Diotisalvi im romanischen Stil auf kreisförmigem Grundriss begonnen und später im gotischen Stil vollendet, wo unter den Dreiecken Profeten, Heilige und Maria mit ihrem Kind dargestellt wurden. Die Kuppel besteht aus einer Innenkuppelin Form eines Kegelstumpfes und einer äußeren Segmentkuppel, die die Innenkuppel teils überdeckt, welche erst 1358 errichtet wurde. 1394 schloss man die offene Mitte der alten Kegelkuppel mit einem kleinen Gewölbe, wodrauf die Statue des Johannes des Täufers trohnt. 

In der Mitte der Kirche steht ein achteckiges Taufbecken, das von Guido Bigareli da Como 1246 geschaffen wurde. 1929 wurde eine Statue von Johannes dem Täufer durch Italo Griselli hinzugefügt. Die Marmorkanzel im Baptisterium stammt von Nicola Pisano aus der Zeit von 1255 bis 1260. Sieben Säulen tragen das sechseckige Kanzelbecken, auf dem das Lesepult von einem Adler getragen wird. An der Brüstung der Kanzel befinden sich fünf Reliefs mit Bibelgeschichten.
Über Treppen kann man das Matroneum, die sogenannte Frauengallerie erreichen.
Das Baptisterium hat durch seine zylindrische Bauweise ein besonderes Echoverhalten, so stimmt einer der Wächter jede halbe Stunde mehrere verschiedene Gesangstöne an, die in Kombination miteinander durch das Echo im Gebäude zu einem Klangerlebnis werden.

der Glockenturm      

Dieser Glockenturm ist weltweit einfach als "Schiefer Turm" bekannt. Im Jahre 1173 wird der 55 Meter hohe Campanile von einem auch heute noch unbekannten Baumeister begonnen. Er besteht aus 14.500 Tonnen weißen Marmor und birgt sieben Glocken, die auch heute noch (nur beschränkt) geläutet werden in seiner Glockenstube. Er unterscheidet sich von den üblichen quadratischen Türmen Mittelitaliens und steht in einem großen Gegensatz zu den spitz zulaufenden Türmen des nördlichen Europa. Auf die 4 Meter dicken Fundamente baute man in der ersten Bauphase das Erdgeschoß mit über 4 Meter dicken Mauern un die ersten 3 Säulengalerien, die jeweils aus 30 Säulen bestehen. Als dieser Turmstumpf anfing sich zu neigen, folgen über 90 Jahre Stillstand der Arbeiten, welche erst 1265 von Giovanni Simone wieder aufgenommen werden. Die weiteren 3 Säulengalerien werde leicht keilförmig weitergebaut, wodurch eine leichte Kurve in den Turm kommt. Uch beim Bau der Glockenstube wird letztendlich die Neigung korrigiert, indem auf der auf der Südseite sechs Stufen zur Glockenstube hinaufführen, auf der Nordseite nur vier. 

Vom 7. Januar 1990 an musste der 14.500 Tonnen schwere Turm für Besucher gesperrt werden, da die Schräglage zu gefährlich wurde. Es gab eine weltweite Aufforderung an Baustatiker, die besten Lösungen zur Stabilisierung auszuarbeiten und einzureichen.Nach 12-jährigen Sanierungsmaßnahmen, bei denen der Turm wieder um 44 Zentimeter aufgerichtet wurde, ist er seit Januar 2002 wieder für Touristen geöffnet.

Besuchergruppen können den Turm in Gruppen von maximal 40 Besuchern alle 15 Minuten besteigen. 
Seit der Schließung 1990 waren diverse Sanierungsmaßnahmen unternommen worden. Im Mai 1992 wurde der Campanile mit Stahlreifen im zweiten Geschoss gesichert, da sich dort gefährliche Risse im tragenden Marmor gezeigt hatten. Insgesamt wurden 18 dieser Reifen angebracht. Zusätzlich wurden im Juli 1993 auf den Fundamenten 900 Tonnen Bleibarren als Gegengewicht auf der Nordseite gelagert. Dadurch ist die Schieflage des Turmes um 3 Zentimeter verringert worden. Man einigte sich im Herbst 1998 mehrheitlich auf eine neue Maßnahme zur Sanierung des Campanile, die sogenannte Bodenextraktions-Methode. Dazu wurden im folgenden Jahr tiefe Löcher in den Boden unter dem nördlichen Teil des Turmes gebohrt, so dass ca. 50 m³ Material entfernt wurde. Das Erdreich sackte langsam nach, schließlich auch der Boden des Turmes, und der ganze Turm richtete sich zunehmend nach Norden auf. Die Gesamtneigung des Turmes wurde von 5,5 Grad vor Beginn der Sanierungsarbeiten (um 1990) auf etwa vier Grad verringert. Zur Sicherung während dieser Arbeiten wurde der Turm 1998 mit zwei starken Stahlseilen von 103 Metern Länge so befestigt, dass er nicht durch unerwartete Bewegungen einstürzen konnte.Damit ist der Turm voraussichtlich für die nächsten 300 Jahre gesichert. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen wurde der Turm im Januar 2002 wieder zur Besichtigung freigegeben, allerdings nur 40 Personen alle 15 Min. (man kann durch Internet buchen http://www.opapisa.it/biglietti/acquista/ ) .

der Camposanto 

Der Monumentalfriedhof von Pisa wird ab 1278 von Giovanni di Simone an der nördlichen Seite des Piazza dei Miracoli gebaut (erst 1358 fertiggestellt) und schon während der Bauzeit mit einem fantastischen Freskenzyklus, die Geschichten des Neuen Testament, sowie auch Heiligen-Geschichten von Innen bemalt. Während die Aussenfassade harmonisch zu den anderen Gebäuden mit romanischen Blendarkaden gemückt ist, ist der Innenhof mit gotischen Spitzbögen verziert. Der Innenhof soll Überlieferungen nach, Erde aus dem Heiligen Land, vom Golgotha enthalten, die von den Kreuzfahrern 1203 mitgebracht wurde. Dem damaligen Glauben nach, wurden die darinbegrabenen Leichen innerhalb von 24 Stunden, in ein Skelett verwandelt und somit war der Weg durch das Fegefeuer abgekürzt. Während im Fußboden sich die Gräber "normaler" Bürger befinden, wurden als Begräbnisstätte der Reichen, spätantike römische "wiederverwendete"Sarkophage benutzt, welche auf Bänken im Kreuzgang stehen. 1944 verrechneten sich die Alliierten und eine Brandbombe fiel in den Friedhof...der Schaden war verheerend. Aus reiner Verzweiflung werden die Freskenüberreste mit der "Strappo-Technik" von den Wänden abgenommen und restauriert. Unter der Putzschicht kamen dabei sogenannte Sinopien der Fresken zum Vorschein, die ebenfalls von den Wänden gelöst wurden und heute im Museo delle Sinopie zu betrachten sind. Der Florentiner Buonamico Buffalmacco malte den berühmtesten Teil des Freskenzyklus, die Episoden vom Triumph des Todes (Trionfo della Morte), das Jüngste Gericht und das Leben der Heiligen Eremiten (am Eingang gleich rechts). 

Museo delle Sinopie

An der Südseite der Piazza dei Miracoli wird ab 1254 das Pilgerkrankenhaus gebaut, ein schlichtes Backsteingebäude, welches nach dem Schaden des 2. Weltkrieges im Camposanto, zum Museum der Sinopien umgebaut wird. Was sind Sinopien? Um die Fresken im Camposanto zu malen, wurde damals eine erste Schicht Verputz auf die Backsteinmauern aufgetragen, um dann mit einer rot-bräunlichen Farbe/Erde aus Sinope - Stadt am Schwarzen Meer, die Vorbereitungsmalerein, Art Skizzen zu malen. Danach wurde eine weitere Schicht Verputz aufgetragen, um die frischen (ital.=fresco) Farben aufzutragen. Beim "Abreißen" der Fresken im Camposanto, werden somit zufälligerweise die Sinopien entdeckt und ebenfalls "abgerissen". Hochinteressant sind die sogenannten "Bereuungen", da nicht immer die Fresken den Sinopien entsprechen. 

Piazza dei Cavalieri  piazza dei Cavaieri

1563 wird in Pisa von Cosimo de´Medici der Stefans-Orden gegründet. Pisa ist seit 1508 entgültig unter florentinischer Herrschaft und somit bekommt Giorgio Vasari den Auftrag, diesen Platz umzugestalten. Einige Historiker vermuten, dass das antike Forum der Römerzeit genau hier war, sicher aber war es zur Zeit der Seerepublik Pisa der Rathausplatz. Die Türme an der Nordseite, die einst das Rathaus bildeten, wurden von den Florentinern auf Haushöhe abgestumpft und durch eine einheitliche Fassade, zu einem Renaisance-Palast gestaltet, welcher zum Hauptsitz des Rittersorden wurde. Die Büsten der Medici-Großherzöge sind in den Nischen, und ihr Wappen mit den 6 Kugeln ist überall zusammen mit dem Ritterskreuz zu sehen. Unter Napoleon wird hier die "Scuola Normale Superiore" gegründet und heute ist der Palast Sitz der Elite-Universität "Normale" di Pisa. Rechts daneben steht die Stefans-Kirche, bzw. die Ritterskirche aus Ende XVI Jhr., mit im Inneren Kriegsbeuten der Ritter, Kassettendecke mit Gemälden, die die Schlachten der Ritter erzählen und einem beeindruckenden Barockaltar. Gegenüber der Justizpalast und Sitz des 12er-Rates des Rittersorden. 

Lungarno  

Das Arnoufer in Pisa bietet eine Reihe hochinteressanter Bauwerke. Genau in der Mitte der Stadt Pisa die "Ponte di Mezzo", bzw. die "Mittlere Brücke" (leider bietet Pisa keine einzige alte Brücke, da sie letztendlich im 2. Welkrieg gesprengt wurden). Hier war einst das Herz der Seerepublik, mit Landestegen, Märkten, Geschäften auf den Brücken. Anfang des XIX JHR. wurden aber die hohen Mauern gebaut, um die Stadt vor dem Hochwasser des Arnos zu schützen. Auffallend der Palazzo Blu, bzw. der Blaue Palast, wo ständig interessante Ausstellungen berühmter Maler stattfinden und sich eine interessante Galerie befindet. Richtung Westen ist sehenswert die kleine gotische Kirche Santa Maria della Spina aus 1323, mit einer übertrieben verzierten Fassade. Gegenüber Palazzo Reale, der königliche Palast, schlicht, hellgelb angestrichen, war es die Somme/Winter-Residenz der Savoy-Familie als Florenz Hauptstadt Italiens war und beherbergt heute eine interessante Gemälde-Galerie. Weiter Richtung Westen die Überreste der Schiffswerften der See-Republik-Zeiten und auch der Medici-Zeiten, wo sich jetzt das Museum der "Antiken Schiffe" befindet, ca. 2000 Jahre alte Schiffe und deren Ladung. Landeinwerts, Richtung Osten sind nicht zu verpassen, die kleine schlichte , aber sehr faszinierende Kirche San Sepolcro und kurz danach die Medici-Festung, dagegen auf der andern Uferseite die romanische Kirche San Matteo, in dessen Kloster sich das Stadtmuseum befindet, mit vielen mittelalterlichen Kunstwerken und einer bedeutenden Münze- Sammlung.

Volterra 
Die Stadt der Etrusker und des Alabasters

Ca. 50 km südlich von Pisa und ca. 50 km von der Küste entfernt, mitten in wunderschönen Hügeln, mit extremen Erosionsphänomenen, entwickelte sich von ca. 2700 Jahren auf einem ca. 550 m hohen Bergrücken diese faszinierende Stadt. Der antike Name Velathri geht zurück auf die Etruskerzeit, als diese Stadt eine der mächtigsten des Zwölf-Städte-Bundes Etruriens war.Später unter den Römern wird sie Volaterrae genannt, eine Stadt mit Rechten eines Municipiums. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde Volterra eine freie Republik mit eigenen Gesetzen, eigenen Maßen (der "Volterraner Stab" ist immernoch an der Rathausfassade erkennbar), die die eigenen Münzen prägte (Anno Domini 1398 http://www.volterratur.it/en/volterra-a-d-1398/); reich an Salz, Mineralien und Allaun wird Volterra immer wieder von den Florentinern angegriffen und 1472 endgültig erobert, als eine gigantische Festung gebaut wurde, die heute als Gefängnis dient.

Sehenswürdigkeiten

Piazza dei Priori

Dieser Hauptplatz wird von dem ältesten Stadtpalst der Toskana geprägt, der burgähnlich 1208 an der Westseite des Platzes gebaut wurde. Die Fassade wurde mit den vielen Familienwappen aus glasierter Terrakotta geschmückt und ist auch heute noch Rathaus und in den oberen Geschossen Museum, mit besteigbaren Glockenturm. Gegenüber steht der ehmalige Pretoren-Palast, mit dem Gefängnisturm, dem sogenannten "Schweinchen-Turm", welcher der Schiefe Turm von Volterra ist.

Piazza San Giovanni

Hier steht die achteckige Taufkirche San Giovanni frei auf dem Platz und davor die Kathedrale Santa Maria Assunta (Bischofsitz) von Volterra, welche 1120 geweiht wurde und noch eine schlichte pisanisch-romanische Fassade bietet. Das Innere wurde vorwiegend 1580 modernisiert, nach damahligen Geschmack, mit einer beeindruckenden Kassettendecke, die "das Paradies" genannt wird und Seitenaltären, für welche Marien-Bilder gemalt wurden. Bemerkenswert die Kreuzabnahme aus 1228 in der zweiten Seitenkapelle rechts vom Hauptaltar.  

Römisches Theater Vallebona

Am nördlichen Rand der Stadt, außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern, findet man die Reste des Theaters aus dem 1.Jhr.v/n Chr., wo die Bühne teilweise wieder audgebaut wurde, um die originale Höhe zu zeigen. Hinter der Bühne wurde ca. 200 Jahre später die Thermalanlage gebaut, wo die Ausgrabungsarbeiten noch nicht ganz beendet sind.

Porta all´Arco

Die Etrusker bauten im 4. Jhr. v. Chr. einen gigentischen über 7 km langen Mauerring rund um die Stadt, der teilweise noch erhalten ist. Sehenwert ist sicher, das sogenannte Bogen-Tor im Westen der Stadt, leicht zu erreichen, während die Porta Diana heute recht weit entfernt liegt, da Volterra zur Etruskerzeit wesentlich größer war, als im Millelalter.

Alabaster

Dieser wunderschöne, durchscheinende und besonders gipsreiche, bzw. weiche Stein (Kaltiumsulfat), wird in der Umgebung abgebaut und hier in der Stadt von ca. 40 Werkstätten zu fantastischen Kunstwerken verarbeitet. Das Etrusker-Museum Guarnacci beherbergt neben vielen Zeugnissen ab der Neusteinzeit, bis zur Römerzeit, über 700 Alabaster-Aschenurnen aus der Etruskerzeit, sehenswert ist aber auch das Eco-Alabastermuseum, gleich neben der Pinakothek im Minucci-Solaini Palast.

         

 

San Miniato


San Miniato befindet sich mit seinen fast 28.000 Einwohnern auf einem Hügel zwischen den Mündungen der Flüsse Elsa und Egola in den Arno, eine der Voraussetzungen für die frühe Entwicklung der Stadt. Außerdem kreuzen sich hier zwei wichtige mittelalterliche Verkehrswege, die Via Francigena (Frankenweg) und die Straße von Pisa nach Florenz. Genannt wird sie auch die Stadt der XX Meilen, da Florenz, Siena und Pisa ca. 40 km entfernt sind und macht somit San Miniato zu einen perfekten Ausgangspunkt für einen kulturellen Urlaub. San Miniato ist heute Partnerstadt mit Apolda, der "Glockenstadt" in Thüringen.
Die ersten Dokumente in denen dieser Ort erwähnt wird gehen auf das 8.Jhr. zurück, als eine kleine Burg an der wichtigen Straßenkreuzung gebaut wurde.

Aufgrund dieser strategischen Bedeutung wurde San Miniato von Kaiser Friedrich Barbarossa (1122-1190) befestigt, der den Ort darüber hinaus dann zum Zentrum für die kaiserlichen Finanzen der gesamten Toskana machte. Otto der Große baute bereits 963 hier ein Kastell, dessen Turm auch heute noch das Wahrzeichen der Stadt ist. San Miniatos Bedeutung erreichte im 13. Jahrhundert ihren Höhepunkt, als Kaiser Friedrich II. der Stadt zahlreiche Privilegien verlieh, sie aber auch aus militärischen Gründen völlig umbauen ließ und sie schließlich dem kaiserlichen Vikar der Toskana als Amtssitz zuwies. Nach dem Ende der Stauferherrschaft und Jahren der Bedrohung durch den Krieg zwischen Siena und Florenz um die Vorherrschaft in der Toskana, begab sich San Miniato 1347 unter die Oberherrschaft von Florenz und wurde 1370 Sitz des florentinischen Vikars des unteren Valdarno. San Miniato ist auch als Stammsitz eines Zweiges der Familie Bonaparte bekannt, Kaiser Napoleon I. besuchte seine Verwandtschaft dort mehrfach.

Sehenswürdigkeiten          

San Miniato ist schon von weitem erkennbar durch den „Turm Friedrichs II.“. Es ist der einzige größere Rest der Kaiserburg, die von 1217 bis 1223 hier errichtet wurde und die ansonsten im 2. Weltkrieg bis auf die Grundmauern abgerissenen wurde. Diese Burg sollte ein Beweis der Restauration der kaiserlichen Macht in Italien sein und wird eine der Lieblingsburgen des Staufen, wegen der so besonders günstigen Lage. Damals bestand die Burg aus einem äußeren Mauerring, der sich bis runter zum Dom erstreckte und dessen Turm der heutige Glockenturm der Kathedrale ist, dann eine Zugbrücke zum kleineren Mauerring, der 11 m hoch war und dann auf der Hügelspitze der "Cassero" - Kaserne, die Zysterne und der "Mastio", bzw. Hauptturm. Auch diesen Turm hatten deutsche Soldaten 1944 gesprengt, er wurde erst 1958 rekonstruiert und ist heutzutage mit seinen fast 30 m besteigbar.

Kathedrale Santa Maria Assunta e San Genesio

Der Dom, die einstige Pfarrkirche Santa Maria aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer romanischen Fassade steht auf dem Areal der alten Kaiserburg. Der im 12. Jahrhundert erbaute Turm Torre di Matilde diente ursprünglich als Wacht- und Verteidigungsturm und wurde schließlich in den Domkomplex integriert und zum Glockenturm der Kathedrale verwandelt und ist seit kurzem wieder besteigbar. Seit 1248 hat diese Kirche auch ein Taufbecken und ist seit 1622 Bischofsitz. Die Fassade der Kirche ist mit hübschen islamischen Keramik-Schüsseln geschmückt, während im Inneren die Renovierungarbeiten vor ca. 150 Jahren vieles verändert haben. Interessant ist die vergoldete Kassettendecke aus Ende 1700, sowie auch die Kanzel (1879) und einige Marmor-Grabdenkmäler von Amalia Dupre´und ihrem Vater Giovanni. Am 22 Juli 1944 fiel eine amerikanische Bombe in die Kirche und 55 Personen kamen ums Leben, daher heißt die untere Straße "Opfer des Dom-Massakers". Lange wurden die deutschen Soldaten dafür schuldig gehalten, bis 1994 in Rom Dokumente veröffenlicht wurden und die Wahrheit ans Licht kam.

Auf dem Domplatz befinden sich auch, der im 14. Jahrhundert auf drei älteren Gebäuden errichtete Bischofspalast gegenüber dem Dom, sowie der Palast der Landvögte aus dem 11.Jh., das heutige Hotel Miravalle, wo der Legende nach, im Jahre 1046 Mathilde von Canossa ans Licht kam.

Gleich unterhalb, hinter dem Dom befindet sich das Heiligtum des Santissimo Crocifisso aus dem Jahr 1705, in dem ein als wundertätig angesehenes Holzkreuz aus dem 12. Jahrhundert verehrt wird. Weiter unten davor steht der Palazzo del Comune (Rathaus) mit dem ursprünglichen, freskengeschmückten Ratssaal, hinter einer Fassade aus dem 19. Jahrhundert. Neben dem Rathaus befindet sich das Loretino-Oratorium mit Bildtafeln von Francesco Lanfranchi, Bruder des berühmten Andrea del Sarto. Stadteinwärts kommt man auf den Platz der Republik, auch Piazza del Seminario genannt, der auf seiner Südseite vom Seminar-Palast begrenzt ist. Das Priesterseminar wurde 1713 eröffnet.

Das Sammelticket der Museen in San Miniato inkludiert den Burgturm, das Dom-Museum (neben der Kathedrale), das Conservatorio di Santa Chiara, das Archäologische Museum, das Lorentino Oratorium, die Via Angelica, die Arciconfraternita della Misericordia und die Accademia degli Euteleti.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Provinz Pisa sind :

Calci mit Karthäuserkloster, Museum der Naturwissenschaften und der alten Pieve

 

Vicopisano mit der alten Festung und der interessanten Pieve

 

Lajatico, wo Andrea Bocelli geboren ist, mit dem Teatro del Silenzio für seine Konzerte

 

 

Andere Bereiche, in der Toskana