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Michelangelo – das Genie der Rennaissance

Michelangelo Bonarotti, Caprese, ToskanaGeboren wurde er in einem kleinen Dorf in der Nähe von Arezzo in der Toskana, in Caprese, wo man sein Geburtshaus besuchen kann. Seine Familie war aus Florenz, aber sein Vater arbeitete dort als Podestà, bzw. Bürgermeister.

1488 schafft er es bei dem Maler Domenico Ghirlandaio eine Lehre zu beginnen. Von seinem Vater bekommt er keine Unterstützung, da er gegen seinen Wunsch ist, Künstler zu werden. Da er aus einer Adelsfamilie kam, wurde es als unwürdig gesehen, die Hände für eine harte Arbeit zu benutzen.

Zwischen 1490 und 1492 gekommt er seine ersten Aufträge: die „Madonna della Scala“ und die „Battaglia dei Centauri“.

1497 bekommt er den Auftrag für den Petersdom eine Marmorskulptur der trauernden Maria mit ihrem toten Sohn anzufertigen. Nach 2 Jahren ist die „Pietà“ fertig und somit sein erstes Meisterwerk.

Aber auch als Maler ist Michelangelo ein Genie, obwohl er erst nicht begeistert über den Auftrag von Rom ist, die Sixtinische Kapelle mit einem Deckengemälde zu versehen. Natürlich kann man einem Papst nichts abschlagen und so arbeitet Michelangelo von 1508 bis 1512 auf den Gerüsten in der feuchtkalten Kapelle. Dann endlich sind die 1000 Quadratmeter der Decke mit farbenprächtigen, biblichen und mytologischen Szenen versehen.

Als er 1564 im Alter von 89 Jahren in Rom einsam, aber weltberühmt stirbt, findet man in seinem Haus eine Kiste mit 30 kg Gold. Bestattet ist er in Florenz, in der Santa Croce Kirche.

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