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Wandern in der Toskana auf den Spuren des Leonardo da Vinci

Wenn Sie sich die Karte der Toskana anschauen, finden Sie die Ortschaft Vinci fast genau in der Mitte, zwischen Florenz und Pisa, in der Nähe von Empoli. Nicht jeder denkt sofort an den berühmten Leonardo da Vinci, dessen Name natürlich bedeutet: Leonardo aus Vinci. Sobald Sie es jedoch erkennen, können Sie nicht mehr an Vinci denken, ohne es mit Leonardo und seinen berühmten Zeichnungen, Gemälden und Erfindungen zu verbinden ...

Wandern in der Toskana auf den Spuren des Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci - Leonardo aus Vinci 

Vinci ist eine kleine Ortschaft auf dem ersten Hügel des Montalbano, der das Apenningebirge ankündigt. Schon lange vor Ihrer Ankunft in Vinci fängt Alles an, die Besucher an Leonardo zu erinnern. Überall sehen Sie seinen Namen, oder eines seiner Kunstwerke: Geschäfte, Restaurants, Hotels und sogar das Olivenöl tragen meistens einen dieser Namen.

Leonardo da Vinci ist fast 500 Jahre nach seinem Tod (genau am 2. Mai 2019; deshalb wird 2019 in den Museen der ganzen Welt große Aufmerksamkeit dem Genie geschenkt) immernoch hoch interessant. Er war wirklich eine besondere Person und ein besonderer Künstler, der weiterhin die Fantasie anregt. Daher könnte es besonders interessant sein, den unten beschriebenen Spaziergang zu machen, denn eines ist sicher: Leonardo da Vinci ist zweifellos durch dieses Tal gewandert und hat stets versucht, seine außergewöhnliche Neugier auf alles zu befriedigen.Toskana, Anchiano , Geburtshaus Leonardo da Vinci

Wandern rundum Vinci 

Die Wanderung beginnt am Parkplatz des Geburtsortes von Leonardo und zwar in Anchiano, einige Kilometer oberhalb von Vinci (folgen Sie den Schildern "Casa Natale di Leonardo"). Auf der Wanderkarte sehen Sie "Casa di Leonardo" und den Weg Nr. 16 in rot.  

Der erste Teil verläuft auf der asphaltierten Straße und in der ersten engen Kurve führt der Wanderweg geradeaus in das "Valle Buia" (das dunkle Tal), vorbei an sogar 6 ehemaligen Wassermühlen, von denen leider fast nichts mehr übrig bleibt. Wassermühlen waren in den letzten Jahrhunderten sehr wichtig, um mit der Wasserkraft verschiedene Produkte, wie Oliven, oder auch Weizen mahlen zu können. Zu dieser Zeit wurden viele Kastanien gegessen, und der Montalbano ist immer noch reich an diesen schönen Bäumen (zumindest die, die Krankheiten des vergangenen Jahrhunderts überlebt haben).

Der Weg ist deutlich markiert und in gutem Zustand. Nach der letzten Ruine einer Wassermühle gibt es einen recht markanten, kurzen Anstieg und dann können Sie wählen, ob Sie geradeaus oder rechts gehen möchten. Rechts ist Pfad 16 und geradeaus ist Pfad 16B, beide sind ca. 3,5 Km lang und bringen in insgesamt ca. 2 1/2 Std. wieder zurück zum Geburtshaus.

Der Weg 16B steigt etwas weiter an und endet dann fast am Ende des Tals am "monumentalen Weinberg". Hier können Sie noch alte Terrassen sehen, die kunstvoll angelegt wurden, einschließlich Wege für das Wasser. Diese terrassierte Konstruktion wurde im gesamten Montalbano genutzt, um Bäumen und Weinbergen einen ebenen Boden zu geben, damit das Regenwasser besser absorbiert und andere Pflanzen rundherum angebaut werden konnten. Sie können immer noch mehrere dieser Terrassen in Gebrauch sehen, aber leider sind viele andere von Wäldern und Sträuchern bewachsen. 

Nachdem der Weinberg-Weg zu einer kleinen Straße geworden ist, kommen Sie zu einer kleinen Gruppe von Häusern, S. Amato. Folgen Sie dem Pfad 16B nach links, aber wenn Sie genug Energie haben, können Sie einen Teil der Mauer, die die Medici um die gesamte Spitze von Montalbano gebaut hatten, etwas weiter erkunden. Diese Mauer umfasste ihre privaten Jagdgebiete. Die Mauer war etwa 50 Kilometer lang und war einst ca. 2 Meter hoch. Hier und da können Sie immmer wieder einige Stücke davon endecken. Folgen Sie weiter dem Weg und nach einem einigen Minuten kommen Sie zu dem sogenannten "Tor ins Nichts". Dieses Tor wurde benutzt, um das Wasser des Flusses durchzulassen, aber es hatte einen Holzzaun, so dass die Tiere nicht hindurch konnten. Der Weg geht noch weiter, wird aber sehr steil und der schönste Teil ist dann vorbei,...  

also zurück nach S. Amato und Weg 16B, der Sie wieder runter ins Tal führt. Sie gehen durch und entlang von Olivenhainen und haben bei gutem Wetter einen herrlichen Blick über das Arnotal bis Livorno, bzw. bis zum Meer. Manchmal können Sie sogar die Insel Gorgona sehen (das passiert leider selten, bzw. nur an kühleren Tagen, nachdem die Tramontana geweht hatte).

Als kleiner Junge muss Leonardo da Vinci mit dem Wasser im Tal gespielt oder mit der Kraft des Wassers experimentiert haben (siehe seine Maschinen)… und vielleicht die Aussicht genossen haben.

Urlaub in Vinci Toskana

Tritt verfügt über mehrere Ferienhäuser in dieser Gegend der Toskana, siehe zum Beispiel Agriturismo Carmignani, etwa 15 km von Vinci entfernt, mit 4 wunderschönen Ferienwohnungen, von wo aus Sie diese Wanderung bestens organisieren können, oder auch Borgo Le Rocche mit 12 Ferienwohnungen, 2 Pools in einer herrlichen Lage.

 

 

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