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Lardo di Colonnata

Wenn man Carrara sagt, verbindet jeder den Namen mit dem berühmten weißen Marmor, der dort in den Bergen abgebaut wird. Diese Provinz bietet aber auch noch einen weiteren, zwar kleinen, aber besonders leckeren Schatz: "Lardo di Colonnata"...

Lardo di Colonnata

Mit viel Mühe und Sorge wird in dem kleinen Dorf Colonnata aus nur italienischen Schweinen, der Rücken, Bauch und die Hinterbacken zum "LARDO" gemacht. Die IGT-Reglung (Qualitäts und Herkunkt-Garantie) kontrolliert unter anderem, dass die Speckschichten mindestens 3 cm dick sein müssen und die Verarbeitung innerhalb den ersten 72 Stunden nach der Schlacht beginnen muss. Es wird dann eine Kräutermischung aus Pfeffer, Zimt, Nelken, Koriander, Salbei und Rosmarin zubereitet und mit goben Salz vermischt. In Colonnata wird ein besonders feinkörniger Marmor in den "Canaloni" abgebaut. Solche Marmorwannen werden zuerst mit frischem Knoblauch eingerieben und dann schichtweise mit Speck und Salz-Kräutermischung aufgefüllt, geschlossen und müssen dann zwischen 6 und 10 Monaten ruhen. Durch das Salz wird die natürliche Feuchtigkeit des Fleisches ausgeschwitzt und bildet eine natürliche Salzlake in der, der Speck vollkommend eingetaucht ist. Die Kräuter verteilen ihr Aroma und das Ergebniß ist ein besonders zarter, aromareicher Speck.

Angebot

Nach Ansicht der italienischen Marmorbrecher geht das Bindegewebe des Specks nach unten und somit wird der Speck noch zarter. Es werden keine Konservierungsmittel oder Farbstoffe verwendet. Durch den langen Reifungsprozess werden auch die schlechten Fette in gesunde umgewandelt, dadurch ist dieser Speck gesünder. Wissenschaftliche Beweise dafür gibt es allerdings nicht.

Obwohl in der Vergangenheit der Lardo di Colonnata das preiswerte Lebensmittel für die Berkwerker war, gehört er heute zu den wahren Delikatessen. Chef-Köche verwenden diesen Speck, um besonderen Gerichten einen extrem zarten Geschmack zu verleihen. Langsam, aber immer mehr macht sich diese Delikatesse auch im Ausland bekannt und immer weitere Deutsche genießen gerne eine warme Scheibe Brot, auf welcher der Lardo langsam ein bißchen zergehen kann. Und ob es gesund ist oder nicht, ist es definitiv etwas, was man wenigstens einmal im Leben probiert haben sollte.

In Colonnata gibt es verschiedene Geschäfte, Weinstuben, Restaurants, die diese Delikatesse anbieten. Lardo di Colonnata wird auch in mehreren europäischen Ländern verkauft, oder man kann ihn im Internet bestellen. Lardo di Colonnata schmeckt herrlich unter anderem auf der "Bruschetta", bzw. geröstete Scheiben Brot, eingerieben mit Knoblauch und ein bißchen Olivenöl drauf. Hier noch ein Rezept als Antipasto: 

Bruschetta mit Lardo und Rosmarin

Zutaten (für 16 kleine bruschette):

  • 200 gr Lardo di Colonnata
    1 kleiner Zweig Rosmarin
    1 Baguette
    schwarzer Pfeffer
    4 Kirschtomaten
    Zubereitung:

    Das Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Im Ofen bei 200°C rösten, bis sie ein bißchen anbräunen. Nicht abkühlen lassen. Den Lardo in feine Streifen schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. Den Rosmarin feinhacken. Den Lardo auf die Brotscheiben legen, ein bißchen Pfeffer, dann die Tomatenstückchen und den Rosmarin. Sofort servieren. Wer mag, kann die Brotscheiben vor dem rösten mit Knoblauch einreiben.

    Von: Giallozafferano.it

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